17-jährige bei Raketenangriff der YPG getötet

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17-jährige bei Raketenangriff der YPG getötet

31. Januar 2018 - 18:44
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Beim Einschlag von zwei Raketen aus der Umgebung der syrischen Stadt Afrin wurde in der türkischen Grenzprovinz Hatay mindestens ein Mensch getötet, zwei weiterere Personen wurden verletzt.

Die 17-jährige Fatma Avlar wurde im Schlaf überrascht.

Hatay / TABP - Bei einem Raketenbeschuss der Terrororganisation YPG aus der syrischen Region Afrin in Rchtung der türkischen Provinz Hatay, ist am Mittwoch eine 17-jährige Schülerin getötet worden. Zwei weitere Personen wurden bei der Detonation der Rakete verletzt. Ein Geschoss sei im Hof eines Hauses in der Kleinstadt Reyhanli eingeschlagen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Die zweite Rakete sei im selben Viertel ebenfalls in ein Haus eingeschlagen. Die Verletzten wurden laut Angaben des Provinzgouverneurs ins Krankenhaus eingeliefert, sie befinden sich nicht in Lebensgefahr.

Die Grenzstadt Reyhanli wurde innerhalb der letzten 24 Stunden von insgesamt vier Raketen getroffen. Auch die türkische Grenzstadt Kilis, östlich von Reyhanli wurde seit Beginn der Operation "Olivenzweig" von Raketen getroffen. Bislang wurden bei Raketenbeschüssen der kurdischen Volksverteidigungseinheiten YPG , die ein Ableger der Terrororganisation PKK ist, nach Behördenangaben drei Menschen getötet, mindestens 60 Personen verletzt.

Nördlich der syrischen Stadt Idlib wurde unterdessen ein türkischer Militär-Konvoi angegriffen. Dabei sei ein "ziviler Mitarbeiter“ der Armee getötet worden, teilten die Streitkräfte mit. Ein Soldat und ein weiterer Zivilist seien verletzt worden. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte (SOHR) hatte am gestrigen Dienstag zunächst von zwei getöteten türkischen Soldaten gesprochen.

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