Die USA und ihre Vasallen in Nordsyrien

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Die USA und ihre Vasallen in Nordsyrien

07. März 2018 - 21:03
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Die verschwiegene zweckmäßige Kooperation der USA mit der Terrororganisation DAESH (IS) und welches Kalkül der Amerikaner dahinter steht.

Die USA und ihre Vasallen in Nordsyrien

Kommentar Eyüp Dönmez - Nach dem die Terrororganisation DAESH (IS) aus ihrer Hochburg im syrischen Rakka maßgeblich durch die USA - mit unzähligen zivilen Opfern - wieder aus der Stadt vertrieben wurde, scheinen die USA hinsichtlich der in Afrin gegenwärtig laufenden türkischen Militäroperation "Olivenzweig" offenbar nun doch ihre Faszination für die ansonsten stets verteufelte Terrororganisation DAESH entdeckt zu haben.

Es verdichten sich zunehmend Hinweise, dass die seit kurzem neugegründete "Allianz" zwischen den ansonsten verfeindeten Terrororganisationen PKK/YPG und DAESH maßgeblich von den USA zum Schaden der Türkei gefördert wird.

Dass noch vor wenigen Wochen bis zu 400 inhaftierte DAESH-Kämpfer aus den Gefängniszellen der PKK/YPG freigelassen wurden, beruht weder auf einen Zufall, noch auf einen plötzlichen Sinneswandel, etwa ideolgisch gemeinsamer Interessen. Sie beruht vielmehr auf das Kalkül und der Hoffnung, der ihnen militärisch übermächtigen Türkei etwas entgegensetzen zu können.

Der in letzter Zeit durch türkische Militäroperationen schwer zugesetzten PKK/YPG-Terrororganisation kommen da neu hinzugewonnen Terrorkollegen aus dem Lager des sogenannten "IS" wohl gerade recht. Diese Zwangsehe zwischen beiden Terrororganisationen steht unter der stillen Schirmherrschaft der allzeit bekannten US-amerikanischen Interessen- sowie Destabilisierungspolitik.

Um diesen Offenbarungseid beider Terrororganisationen zu manifestieren, wurde die Zusammenarbeit nun offenbar durch eine vertraglich geregelte Vereinbarung zwischen beiden extremistischkriminell agierenden Organisationen ausgehandelt.

Die USA nehmen gemäß ihrer Doktrin der aufrechtzuhaltenden Expansionspolitik, sowie der damit verbundenen Politik der verbrannten Erde und dem daraus resultierenden Chaos in all seinen Facetten, wieder einmal eine äußerst unrühmliche Rolle ein.

Die Vereinigten Staaten haben es im Laufe der Geschichte immer wieder eindrucksvoll bewiesen, diverse Kräfte - welcher ideologischen Position auch immer -, diese für sich einzuspannen, falls erforderlich sie auch militärisch gegeneinander auszuspielen, wenn sie nicht gerade den geopolitischen Vorstellungen, als auch wirtschaftlichen Interessen der USA entsprechen.

Die Existenz der PKK/YPG, als auch die des "IS", sind für die Amerikaner ein unverzichtbarer Bestandteil, um weiterhin ihren eigenen Einfluß in dieser Region gegenüber der Türkei, dem Iran und Russland aufrechtzuerhalten.

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