Türkei und die Wahlen - Was man von Umfragen halten kann

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Türkei und die Wahlen - Was man von Umfragen halten kann

07. Juni 2018 - 20:36
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Ahmet Hakan, ein türkischer Journalist und Fernsehmoderator, der für die Tageszeitung Hürriyet schreibt, erklärt, was man von Umfragen über die Parlaments- und Präsidentschaftswahl halten kann.

Türkei und die Wahlen - Was man von Umfragen halten kann

Kommentar - Es gibt in der Türkei zahlreiche Umfrageinstitute, die derzeit ihre Umfrageergebnisse zur bevorstehenden Parlaments- und Präsidentschaftswahl am 24. Juni vorstellen. Woran kann man aber erkennen, ob die Umfrageergebnisse seriös sind und annähernd das widergeben, was eine Handvoll Menschen in der Türkei zum Zeitpunkt der Befragung wählen würde?

Ahmet Hakan, ein türkischer Journalist und Fernsehmoderator, der für die Tageszeitung Hürriyet schreibt, erklärt, was man von Umfragen über die Parlaments- und Präsidentschaftswahl halten kann:

Wenn bei einer Umfrage die Stimmen für Meral Akşener und Muharrem İnce, unter dem vom Ekmeleddin İhsanoğlu liegen, dann sollte man sich davon abwenden und nicht mehr zurückschauen.

Wenn bei einer Umfrage Recep Tayyip Erdoğan unter 40 Prozent liegt, das Ergebnis sofort vergessen.

Wenn das Ergebnis für Muharrem İnce noch niedriger ist als das Ergebnis der Republikanischen Volkspartei (CHP) mit 25 Prozent, dann ab damit in die Tonne.

Wenn bei einer Umfrage die Stimmen von Recep Tayyip Erdoğan höher liegen als während seiner Wahl zum Präsidenten, dann sollte man das mit einer gehörigen Skepsis zur Kentnis nehmen.

Wenn bei einem Umfrageergebnis Muharrem İnce unter 20 Prozent, Meral Akşener unter 10 Prozent liegt, dann sollte man die Nase rümpfen.

Wenn bei einer Umfrage davon die Rede ist, dass bereits während der ersten Runde mit großen Abstand der Präsident feststeht, dann sollte man davon Abstand nehmen.

Wenn bei einer Umfrage die HDP unter 7 Prozent, die Saadet-Partei sogar nur 3 Prozent bekommt, dann sollte man vor diesem Institut auf Distanz gehen.

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Bild von gr3y

Für MEINEN HOCHVEREHRTEN PRÄSIDENT RECEP TAYYIP ERDOGAN.

Jeder Pfiff im Fussballstadion bekehrt sogar viele bekennende Kemalisten, die plötzlich auch zum Ziel geworden sind und von den Deutschen auch schon vor die Wahl gestellt werden, Atatürk oder Steinmeier.

Denen geht plötzlich ein Licht auf, das ist kein Konflikt Deutschland vs. Erdogan, sondern Deutschland gegen alle Türken und die Opposition hätte wenigstens versuchen können Stimmen zu fangen, in welchem sie ihre ausländischen Wähler versprechen, den Deutschen die Leviten zu lesen, wegen dieser Menschenunwürdigen behandlung und dem Rassismus der hier zum tragen kommt.

Jetzt muss Gündogan sich jeden Tag zu Deutschland bekennen, etc. aber AfD Politiker die sich mit Assad und Co. ablichten lassen und nach Russland reisen, gelten als wahre Patrioten und niemand zweifelt an deren Loyalität.

Ich hoffe der Özil oder Gündogan verschießen mal paar Bälle oder nehmen den einen oder anderen Pass nicht an, quasi als Retourkutsche. Würde ich den ganzen Nazis im Stadion gönnen, wenn ihr Schland so richtig die WM verkackt.

Egal wie es ausgehen wird, das hätte so kurz vor der Wahl dem Erdogan garnicht besser passieren können, das die Nazis sich nicht zurückhalten können und da ein 100-faches an negativem Verhalten an den Tag legen, was sie Erdogan anlasten.

Jede Berichterstattung über Özil ist nur mehr eine Erinnerung den Stempel an der richtigen Stelle zu setzen, danke ihr Nazis!

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