Assad-Regime nennt Türkei und USA illegale Besatzer und Feinde Syriens

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Assad-Regime nennt Türkei und USA illegale Besatzer und Feinde Syriens

09. November 2017 - 01:58
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Geht es nach dem syrischen Assad-Regime mit Präsident Bashar Assad an der Spitze, wird es auf absehbare Zeit in Syrien keinen Frieden geben. "Wir werden den Krieg in Syrien fortsetzen bis ... die nationale Einheit wiederhergestellt ist", nennt das Assad selbst. Und seine hochrangige Beraterin, Bouthaina Shaaban, bezeichnet dann auch die Türkei und die USA "illegale Besatzer" und Feinde Syriens

 

Assad-Regime nennt Türkei und USA illegale Besatzer und Feinde Syriens - Assad will auch Türkei und USA bekämpfen

Unterstützt wird das Assad-Regime dabei, zumindest politisch, auch weiterhin durch den Iran. Nach einem Treffen Assads mit dem außenpolitischen Berater des iranischen Großajatollahs Seyyid Ali Khamenei am Dienstag, ruderte der syrische Präsident denn auch nicht zurück, sondern legte nach: 

"Der Krieg um die Einheit der syrischen Nation wird bis zum vollständigen Wiederaufbau der Sicherheit und der Stabilität in allen Gebieten des Landes fortgesetzt“. Nach Assad Worten, werde die syrische Armee "dabei nicht nur Terroristen, sondern auch „Staaten bekämpfen, die versuchen Syrien zu teilen und zu schwächen“. 

Mutmaßlich zielte Assad damit auf die Präsenz der USA in Syrien und deren Unterstützung für die sogenannten „Demokratischen Kräfte Syriens“ (SDF), zu der auch Teile der terroristischen YPG gehören. Zudem dürfte sich das auch erneut gegen die Türkei richten, die die Freie Syrische Armee in der Provinz Aleppo unterstützt.

Den wenig substanziellen, wenngleich doch drohenden, Bemerkungen Assads vorausgegangen waren in den letzten Tagen mehrere Erklärungen von Bouthaina Shaaban, einer hochrangigen politischen Beraterin Baschar al-Assads, wonach Damaskus die Spaltung Syriens "nie zulassen" werde. Die USA und das türkische Militär bezeichnete sie dahingehend als „illegale Besatzer“.

Was die türkische Präsenz im Land anbelangt, so stellte die Präsidentenberaterin fest, dass die Aktivitäten der Türkei im Norden Syriens zur Schaffung weiterer befriedeter Sicherheitszonen (Deeskalationszonen) entsprechend dem Astana-Abkommen, in den Augen von Damaskus das Astana-Abkommen verletze und breche.

Das Astana-Abkommen war im Frühjahr dieses Jahres unter Beteiligung von der Türkei, Russland und dem Iran in der kasachischen Hauptstadt Astana ausgehandelt und unterschrieben wurde. Auch die Errichtung der sogenanntem Deeskalationszonen ist, sowohl geographisch,als auch zahlenmäßig, im Abkommen festgeschrieben.  Die Gespräche in Astana laufen parallel zu den Verhandlungen unter UN-Vermittlung in Genf.

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