Der Putschversuch als Signal zum Einsatz der YPG / PYD

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Der Putschversuch als Signal zum Einsatz der YPG / PYD

11. Februar 2018 - 21:15
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Die Partei der Demokratischen Union (PYD) hatte für den Fall eines Gelingens des Putschversuchs vom 15. Juli 2016 geplant, die Terrororganisation PKK in der Türkei bei ihrem Kampf zu unterstützen. Das erklärt ein Ex-PYD Kommandeur, der sich in der Türkei gestellt hat. Die Terrororganisation hat demnach in Nordsyrien fast 50.000 Tonnen an Waffen und Munition aus den westlichen Staaten erhalten und deponiert.

Der Putschversuch als Signal zum Einsatz der YPG / PYD

Şanlıurfa /  NEX – Ein früherer Kommandeur der terroristischen Partei der Demokratischen Union (PYD) sowie ihrem bewaffneten Arm YPG - dem syrischen Ableger der PKK - der sich in der Provinz Şanlıurfa der türkischen Gendarmerie ergeben hatte, sprach gegenüber den Sicherheitskräften über die Pläne der Terrororganisationen innerhalb der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK).

Demnach hätte die PYD im Fall eines Gelingens des Putschversuchs vom 15. Juli 2016 vorgehabt, in die Türkei einzudringen und dort die PKK mit eigenen Offensiven zu unterstützen. “Die Organisation [PYD] hatte Vorbereitungen getroffen, um den Putschversuch auszunutzen. So sollte in dieser Zeit in die Region westlich des Euphrats einmarschiert und nach der Rückeroberung von Manbidsch in Richtung Mittelmeer vorgerückt werden”, erklärte der frühere Kämpfer.

“Nach der Offensive auf Manbidsch sprachen sie immer davon, weitere Territorien zu erobern und einen Korridor inklusive Ar-Raqqa und Dscharablus zu bilden.” Hätten die gleichzeitig von der PKK-/KCK-geführten Aktivitäten in der Türkei Erfolg gehabt, hätte die PYD demnach in der Türkei interveniert, um diese zu unterstützen. In den Reihen der PKK/KCK, YPG und der in Kobani operierenden YPJ, würden sich insgesamt 30.000 bis 35.000 Personen unter Waffen stehen, wovon 15.000 bis 20.000 der PKK, 10.000 der YPG, 2.000 der YPJ und 500 einer mobilen Brigade angehöre.

Die Terrorgruppen unter der Union der Gemeinschaften Kurdistans (KCK) hätten insgesamt fast 50.000 Tonnen an Waffen und Munition aus Ländern wie den USA, Großbritannien, Frankreich, Kanada, Deutschland und Italien erhalten. Die meisten von ihnen wären in die Region Manbidsch transferiert worden. 

Im Gegenzug habe man begonnen, Öl aus Raffinerien, die man vom syrischen Regime oder von der Terrormiliz IS (DAESH) übernommen habe, an US-Konzerne zu verkaufen und die Gewinne auf Schweizer Banken zu transferieren. Bezüglich der Todesmeldungen über den PKK-Kommandeur Fehman Hüseyin, auch als Bahoz Erdal bekannt, erklärte der frühere Kämpfer, dass immer mehr Personen innerhalb der Organisation davon ausgehen, dass die Todesnachricht authentisch ist. Wäre Bahoz Erdal noch am Leben, hätte er sich in irgendeiner Weise bei den Medien bemerkbar gemacht oder an die Kämpfer gewendet, erklärte der geständige Kämpfer weiter.

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Bild von Aslan

Türkische Streitkräfte müssen jetzt die Sauställe ausmisten, die kurdische Faschisten in Regie durch US-Psychos und andere "NATO-Partner" angelegt haben.

Es scheint ein Kalkül dahinter zu stecken, dass man Wahrheitsverdrehung in deutschen Medien konditioniert. Es sind deutsche und amerikanische Waffen in Händen von kurdischen Terroristen und ihrer Komplizen, die türkische Staatsbürger terrorisieren und die nationale Sicherheit der Türkei akut gefährden. Das macht die USA und Deutschland per Definition zu Schurkenstaaten.

Vielleicht ist/war der sog. IS nur ein trojanisches Pferd voller muslimhassenden Killer und ein paar Verwirrten Anhängern aus dem Westen, die in Syrien und Irak angereist waren um Millionen von Muslime zu terrorisieren und zu morden und nun wieder rasiert bei der YPG/PKK eingereiht sind.

In dem Kontext kann man auch berücksichtigen, dass Israel mit Syrien offiziell im Kriegszustand ist und ziemlich im Vorteil.
Vielleicht war der IS auch nur Alibi für die Aufrüstung faschistischer Kurden durch Schurkenstaaten, um ein Terrorvasallenfürstentum zu erschaffen?

Vielleicht gibt es außer den riesigen Ölvorkommen in Mesopotamien, die seit Jahren vom Westen ausgesaugt werden, während das Menschenschlachten dort die Welt beschäftigt, noch andere lukrative Betriebsstätten.

Die Tonnen von Waffen und Munition und die florierenden Terrorstrukturen wollen ja auch finanziert sein...Rohopium aus Afghanistan könnte dort in Nordsyrien gut zu Heroin verarbeitet werden und über die bekannten Strukturen der PKK-Verteiler ihren Weg zum Endkunden in zahlungskräftigen Ländern finden?

Die faschistischen KCK, also PKK/YPG - Terroristen sind wohl auch die Ochsen vor den Karren der Türkei-feinde.

Zu dumm aber auch...
Putschversuch in der Türkei gescheitert und nun auch noch aufgeflogen...

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