Aufmarsch von Extremisten, Aleviten und Kurden in Köln

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Aufmarsch von Extremisten, Aleviten und Kurden in Köln

11. November 2016 - 20:09
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Die Demonstration gegen den türkischen Staatspräsidenten Erdogan unter dem Motto „Ja zu Demokratie, Freiheit und Frieden – Nein zur Diktatur!“ am Samstag (12.11.2016) in Köln, die von der Alevitischen Union Europa (AABK) sowie Alevitischen Gemeinde (AABF) europaweit aufgerufen wurde, wird auch von extremistischen Organisationen unterstützt, die in den Bundes- und Landesverfassungsschutzberichten erwähnt werden.

AABF - Aufmarsch von Extremisten, Aleviten und Kurden in Köln

Köln / TP - Demnach haben auch die vom Verfasssungsschutz beobachteten extremistischen Organisationen wie NAV-DEM, FEDA sowie der europäische Dachverband der Terrororganisation PKK, die (Kongress der kurdisch-demokratischen Gesellschaft in Europa) zum gemeinsamen Protest an der Deutzer Werft in Köln aufgerufen und sich mit der Kundgebung der AABK und AABF solidarisiert. 

 

 

Laut den Erklärungen der , , aber auch der HDK-A (Demokratischer Kongress der Völker in Europa) werde man dem Aufruf der alevitischen Kräfte in Europa folge leisten und zusammen an der Seite der unterdrückten Völker stehen.

Der AABK als Dachverband von 14 nationalen Alevitischen Verbänden mit 260 Ortsgemeinden in ganz Europa wird seit geraumer Zeit der Vorwurf erhoben, mit extremistischen Organisationen zusammen zu arbeiten. 

Wie aus diversen beiträgen im Netz hervorgeht, hatten die PKK-nahen Organisationen zunächst eine eigene Protestkundgebung angekündigt, jedoch nach dem Protestaufruf der AABK und AABF die anberaumte Demonstration in Düsseldorf kurzfristig abgesagt, um an der Deutzer Werft in Köln am kommenden Samstag mit den alevitischen Organisationen Solidarität zu zeigen. 

Die NAV-DEM ist der Dachverband in Deutschland, der in den deutschen als extremistische Organisation eingestuft wird. Unter ihr sind auch weitere Dachorganisationen gegliedert, darunter die , die ebenfalls zum Protest in der Deutzer Werft aufgerufen hat und erklärt: "Um es mit den Worten der KCK, der Gemeinschaft der Gesellschaften Kurdistans zu sagen: Es gibt nichts mehr zu reden. Nun ist die Zeit des Widerstands."

 

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