China - Erdogan trifft Tsipras

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China - Erdogan trifft Tsipras

14. Mai 2017 - 05:35
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Der türkische Staatspräsident Erdogan traf sich in Peking mit dem griechischen Premier Tsipras. Medienberichten zufolge ging es bei dem Vieraugen-Gespräch um die Auslieferung der acht mutmaßlichen türkischen Putschisten sowie um die zypriotische Wiedervereinigung.

China - Erdogan trifft Tsipras

Peking / TP - Beim Pekinger Gipfel zur "Neuen Seidenstraße" ging es nicht nur um das wirtschafts- und geopolitische Megaprojekt Chinas, der "Neuen Seidenstraße", bei der ein Handelsnetzwerk Asien mit Europa verbinden soll, sondern auch um handfeste bilaterale Spannungen zwischen der Türkei und Griechenland. 

Bei einem Vieraugen-Treffen in Peking machte der türkische Staatspräsident Erdogan den griechischen Ministerpräsidenten Tsipras darauf aufmerksam, dass die acht türkischen Armeeangehörigen an die Türkei zu überstellen seien. Die acht Soldaten hatten sich nach dem gescheiterten Putschversuch in der Türkei, mit einem Militärhubschrauber nach Griechenland abgesetzt und um politisches Asyl gebeten. Ein Athener Gericht hatte die Auslieferung an die Türkei verhindert, was für weitere Spannungen sorgte.

Zudem forderte Erdogan Tsipras auf, in Bezug zu Zypern wohlwollend auf die griechisch-zypriotische Regierung einzuwirken und die Verhandlungen fortzusetzen. Griechenland und Zypern hatten erst vor kurzem dem UN-Sondervermittler Eiden ihr Vertrauen entzogen, was die Verhandlungsgrundlage mit der türkisch-zypriotischen Seite unterhöhlt.

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