"Diktator": Das letzte Wort wird das Volk haben

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"Diktator": Das letzte Wort wird das Volk haben

März 18, 2017 - 22:53
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Eine realistische Anzahl von 15.000 bis 20.000 PKK-begeisterten versammelten sich am Samstag in der Börsen-Metropole Frankfurt am Main. De Maziere drückte beide Augen zu, damit die Demonstranten nicht in die Opferrolle verfallen und die Börse auf den Kopf stellen.

"Diktator": Das letzte Wort wird das Volk haben

Frankfurt am Main / TP - In der Börsen-Metropole Frankfurt am Main versammelten sich am Samstag rund 15.000 bis 20.000 PKK-begeisterte, um gegen die "Diktatur" am 16. April zu demonstrieren. Gleichzeitig zeigte man auch sprichwörtlich Flagge gegen den Bundesinnenminister de Maziere, der das Betätigungsverbot gegen die Terrororganisation PKK um weitere Flaggenverbote erweitert hatte und Stolz verkündete. Die PKK-begeisterten können nun nicht mehr herumlamentieren, die Bundesregierung wäre der Schoßhund Erdogans, weil sie das Verbot erweitert habe.

Es wurden keine Reiterstaffeln angefordert, wie in Rotterdam, es waren auch keine deutschen Schäferhunde im Einsatz und auch sonst waren die Polizeibeamten bemüht, freundlich in die Kameras zu grinsen, mit "Social Media" Beamten die soziale Ader der Demonstranten zu entdecken und in die weiten des Internets zu verbreiten. Teilweise hatte man fast schon den Eindruck, der Newroz wird gefeiert, wenn da nicht das Flaggenmeer mit dem PKK-Rassistenführer Abdullah Öcalan und die zahlreichen Symbole der Rassistenmeute wären.

Der Newroz diente letztendlich auch diesmal auf deutschem Boden den Rassisten als Deckmantel für PKK-Propaganda. Aber es gab keinen einzigen Aufschrei wie "keine türkische Innenpolitik auf unseren Straßen", "wer für die PKK wirbt, kann das in den Kandil-Bergen tun" oder "wem es nicht gefällt, kann ja nach Kurdistan gehen".

Die Polizei beschwichtigte, wollte gegen das Fahnenmeer nichts unternehmen, da ja alle 15.000 bis 20.000 Rassisten einzeln durch den Gesinnungstestscanner erfasst wurden. Dabei ist die Lage noch viel schlimmer als angenommen. Deutschland hat ein enormes Problem, was die PKK angeht. Innerhalb von wenigen Tagen konnte diese Mörderbande einige Tausend Menschen mobilisieren, zerrte sie von einem Bundesland in die andere und ermunterte sie auch dazu, Flagge zu zeigen.

Glaubt noch irgend einer ernsthaft daran, die Polizei wäre imstande gewesen, dieser Übermacht irgend etwas entgegenzusetzen, geschweigeden ihnen ihr Lieblingsspielzeug wegzunehmen? Der Teufel wäre los, wenn die Polizei es auch nur angedeutet hätte. Man kann aber der Polizei nicht böse sein, sie tut nur ihre Arbeit und bekommt die Order von oben.

Dann die Medien, die im Gleichklang über die Peacemaker berichteten. Es werden nachwievor Zerrbilder propagiert, die uns Türken schier zur Verzweiflung treiben sollen. Nicht in der Türkei sondern hier in Europa herrscht eine völlig einseitige Berichterstattung. Man hat sich hier die Narrative einer innertürkischen und kurdisch-rassistischen Fundamentalopposition zueigen gemacht und alles, was davon abweicht, einem Prozess der Delegitimierung und Ächtung ausgesetzt. 

Sie wollen keinen türkischen Wahlkampf hierzulande? Das haben die deutschen Medien und Politiker längst selbst importiert, ohne, dass auch nur ein einziger türkischer Verantwortungsträger etwas dazu beigetragen hätte. Man behauptet dennoch weiterhin, eine in Wahrheit nicht vorhandene neutrale Position eingenommen zu haben und dabei in die demokratische Willensbildung der Türken am Vorabend einer Schicksalswahl eingreifen zu können. 

Dabei sind die Medien und Politik so tolpatschig, dass das schon weh tut. Die Linken wollen die Diktatur abschaffen, damit die Demokratie gewahrt wird - wobei man sich dann schon fragt, was denn nun verteidigt wird... die Demokratie die angeblich nicht existiert oder die PKK, damit sie weiterhin morden und meucheln kann? Genauso fragt man sich mittlerweile, ob der hessische Landtag bereits eine türkische Provinz geworden ist, wovon die Türkischstämmigen hierzulande nichts mitbekommen haben.

Da fragt man sich unweigerlich, ob nach europäischen Verständnis der Volkswille überhaupt noch demokratisch ist oder Lobbyismus das griechische Erbe eingestampft hat! Was für einen Profit erhofft sich die deutsche, ja sogar europäische medial-politische Schnappatmung dabei? Wieso prescht gerade jetzt der Oberste Dienstherr der Spionageaufsichtsbehörde BND vor - der Behörde die selbst ausländische Journalisten bespitzelt, nichts von der NSU weiß, die NSA im Land nicht kennt - um höchstpersönlich am Vorabend des türkischen Referendums zu verkünden, dass die Gülen-Bewegung nichts mit dem Putschversuch in der Türkei zu tun hat? 

Was für ein Interesse muss man haben, was für ein Grund kann jemanden so weit bringen, sich so tief in den türkischen Anus zu zwängen, damit am 16. April auch ja alle gefälligst mit "Nein" stimmen? Nächstenliebe? Zu unserem Wohle? Das ist geradezu zynisch...
 

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