EU zahlte der Türkei bislang 0,46 von 3 Milliarden aus

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EU zahlte der Türkei bislang 0,46 von 3 Milliarden aus

19. Oktober 2016 - 21:27
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Ein Brief des EU-Kommissionspräsidenten Junckers an die Mitglieder des Europäischen Rates über die Fortschritte in der Umsetzung des Flüchtlingspaktes mit der Türkei macht deutlich, wieviel das Land bislang bei der Zusammenarbeit mit der EU erhalten hat. Demnach sind bislang aus dem ersten Paket bis zum Jahre 2017, 0,46 von 3 Milliarden € an die Türkei geflossen. Weitere 3 Milliarden € stehen noch aus, die als zweites Paket bis 2018 ausbezahlt werden sollen.

EU zahlte der Türkei bislang 0,46 von 3 Milliarden aus

Brüssel / TP - Der jüngste Fortschrittsbericht des Brüsseler EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker über den Flüchtlingspakt mit der Türkei, der noch vor der Sitzung des Europäischen Rates am 20. Oktober an die Mitglieder verteilt wurde, zeigt, dass die Türkei bislang 0,46 Milliarden von insgesamt 6 Millarden € bis 2018, ausbezahlt bekommen hat. Laut dem jüngsten Bericht aus Brüssel, ist aus dem ersten Fond, das mit 2 Millarden € durch die Haushalte der EU-Mitgliedsstaaten und weiteren 1 Milliarden € aus dem EU-Haushalt befüllt wurde, gerade einmal 0,46 Milliarden ausbezahlt. Das Flüchtlingsabkommen mit der Türkei wurde Anfang April dieses Jahres geschlossen.

Laut dem Bericht datiert auf den 17. Oktober, sollen durch mehrere bedeutende Durchbrüche in der Umsetzung des Flüchtlingsabkommens durch die Türkei, die weiteren Auszahlungsmodalitäten beschleunigt werden. Bislang habe Brüssel ein Paket von über 1,2 Milliarden € zusammen geschnürt, die für konkrete Aufträge eingeplant seien. Davon sollen bislang 0,467 Milliarden € an die Türkei überwiesen worden. Der "Restbetrag" werde schrittweise ausgezahlt werden, so Jean-Claude Juncker weiter. 

Junckers Bericht zufolge sollen bereits im Frühjar 2016 als Sofortmaßnahme 150 Millionen € an die Türkei überwiesen worden sein, um den mehr als 3 Millionen Flüchtlingen im Land, die Grundversorgung zu gewährleisten. Weitere 74 Millionen € sollen demnach auch im Sommer ausbezahlt worden sein, um den Schutz und die Gesundheit der Flüchtlinge während der kälteren Jahreszeit zu gewährleisten.

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