Türkei wies Reporter ab - Schwenck war nicht akkreditiert

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Türkei wies Reporter ab - Schwenck war nicht akkreditiert

21. April 2016 - 00:47
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Warum ließen die türkischen Behörden den ARD-Korrespondenten Volker Schwenck nicht einreisen? Aus „Sicherheitsgründen“, heißt es, sei er am Flughafen Instanbul festgesetzt worden. Zudem habe er keine Presseakkreditierung besessen, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmus.

Istanbul/TP/TABP - Zwölf Stunden lang saß der ARD-Korrespondent Volker Schwenck am Flughafen Istanbul fest, dann musste er zurück nach Kairo. Er hatte keine Presse-Akkreditierung, bestätigt der "SWR".

Warum ließen die türkischen Behörden den ARD-Korrespondenten Volker Schwenck nicht einreisen? Aus „“, heißt es, sei er am Flughafen Instanbul festgesetzt worden. Zudem habe er keine Presseakkreditierung besessen, sagte der stellvertretende türkische Ministerpräsident Numan Kurtulmus. Die Akkreditierung müssen ausländische Korrespondenten bei der Generaldirektion für Presse und Information beantragen.

Und genau diesen Antrag hatten sowohl der deutsche Sender als Teil der "ARD", als auch der Journalist schlicht und einfach nicht gestellt, wie heute auch ein SWR-Sprecher zugeben musste.

Auch Schwenck machte dies deutlich, doch sei eine solche bei seinen Reisen in die Türkei bisher nie von nöten gewesen. Zudem arbeite er als Leiter des Studios in Kairo eng mit den ARD-Kollegen in Istanbul zusammen.

Eine solche, nur auf Antrag ausgestellte, Akkreditierung ist jedoch für einreisende Journalisten auch in anderen Ländern erforderlich.

Es erscheint schon etwas erstaunlich, dass von der Türkei immer wieder verlangt wird, sich haarklein an derartige internationale Vorschriften und Bedingungn zu halten und es dann bei deren Einhaltung und Anwendung auch wieder nicht richtig und vorallem einigen deutschen Medienvertretern, ausserhalb der Betroffenen"ARD" auch wieder nicht recht ist.
"Für die Berichterstattung über Syrien ist es für uns absolut notwendig, dass wir in die Türkei reisen können. Wenn das nicht mehr geht, dann wäre das ein großes Problem", hatte Schwenck bereis gestern in mehreren Interviews deutlich gemacht. Um so mehr wäre es wohl wichtig gewesen, wenn ihm der eigene Haussender aus Gründen der Bequemlichkeit keine Steine in den Weg gelegt hätte. Aber für die eigenen Fehler dann andere, in diesem Fall die Türkei, verantwortlich machen zu wollen, ist ncht gerade reell und zeugt eher von einem gewissen Hochmut. Doch laut einem deutschen Sprichwort kommt Hochmut vor dem Fall.

Den Fall der "ARD" will niemand, aber dieser Hochmut steht der "ARD" auch nicht.

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