Türkei positioniert Raketenabwehrsystem an syrischer Grenze

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Türkei positioniert Raketenabwehrsystem an syrischer Grenze

22. Februar 2016 - 22:44
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Nach der Stationierung von S-400 Boden-Luft-Raketen in Syrien hat die Türkei am syrisch-türkischen Grenzverlauf Funk- und Radarstörsysteme des türkischen Rüstungskonzern ASELSAN aufgestellt.

Ankara / TP - Mit der Stationierung von S-400 (Langstrecken-Boden-Luft-Rakete) in Syrien hat Russland auf den Abschuss eines russischen Kampfbombers Ende November 2015 durch die türkische Luftwaffe reagiert. Die S-400 wird zur Bekämpfung von Kampfflugzeugen und Marschflugkörpern eingesetzt. Die Türkei hat als Gegenmaßnahme entlang der türkisch-syrischen Grenze, das vom türkischen Rüstungskonzern ASELSAN erst Ende 2015 an das türkische Militär ausgelieferte mobile Funk- und Radarstörsystem "KORAL" aufgestellt.

Die Aufstellung der "KORAL" hat in Russland zu Debatten und Diskussionen über die Effektivität des Systems geführt. Laut dem russischen Nachrichtenportal "Sputnik" könne das türkische Funksystem nur die effektive Reichweite der radargestützten S-400 beeinflussen, jedoch nicht komplett ausschalten.

Laut dem Rüstungskonzern ASELSAN ist die "KORAL" fähig, zahlreiche Funk- und Radarsignale in einem breiten Frequenzspektrum zu analysieren und als Gegenmaßnahme ein entsprechendes Algorythmus zu generieren und bis zu 150km weit zu senden. Mit der effektiven Reichweite von 150km werden ausserdem radargestützte Land-, See-, und Luftraketen sowie Marschflugkörper durch zahlreiches aussenden von Impulsen Scheinziele vorgetäuscht bzw. das Radar irregeführt.

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