AD-Demokraten verurteilen IG-Metall

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AD-Demokraten verurteilen IG-Metall

24. Januar 2018 - 19:13
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Die AD-Demokraten verurteilen die IG-Metall wegen der Einladung der Politikerin Sevim Dagdelen von der Partei Die Linke.

AD-Demokraten verurteilen IG-Metall

Berlin / TP - Die Partei AD-Demokraten hat in einer Stellungnahme die Gewerkschaft IG-Metall verurteilt. Darin wird der IG-Metall vorgeworfen, die "konservative Arbeiterschaft" verunsichern und zum Stillschweigen bringen zu wollen. "Wir gehen davon aus, dass ihre Auftritte in erster Linie eine Botschaft an die konservative Arbeiterschaft übermitteln soll, und zwar des Inhalts: "Arbeitet, zahlt pünktlich Eure Beiträge, aber haltet zu Türkeithemen den Mund." Dabei bezieht sich die AD-Demokraten auf die Einladung der deutschen Politikerin Sevim Dagdelen von der Partei Die Linken durch die IG-Metall.

In der Stellungnahme heißt es weiter, dass die von der IG-Metall eingeladene Sevim Dagdelen lediglich eigene Interessen vertritt und dabei vornehmlich Türkei- und Erdogan-Themen anspricht und diese auch als politische Willensäußerung versteht, so lange diese Interessen nicht konterkarriert werden. Denn dann, so die AD-Demokraten, wenn man dem widerspreche, höre die Meinungsfreiheit bei Sevim Dagdelen auf, weshalb sie so "heuchlerisch" sei. 

Die AD-Demokraten fordern in der Stellungnahme alle türkischen Beitragszahler der IG-Metall auf, ihre Mitgliedschaft aufgrund des Sachverhalts zu kündigen und haben hierfür auch einen vorformulierten Text zur Verfügung gestellt. Das vorformulierte Text wurde bereits mehrmals heruntergeladen und auch verwendet. In sozialen Netzwerken wie Facebook haben Türken nach dem Ausfüllen und Abschicken der Kündigung, das Schreiben veröffentlicht und legen anderen nahe, das gleiche zu tun.

Dagdelen ist in der türkischen Community in Deutschland extrem unbeliebt, vor allem wegen ihrer Affinität zur Terrororganisation PKK. Während eines Treffens der IG-Metall in Salzgitter hatte Dagdelen erneut gefordert, dass die Bundesregierung gegen die Türkei einen Exportstop von Waffen durchsetzt. Dabei unterließ sie es aber, die kurdischen Milizen in Syrien oder dem Nordirak mitzuerwähnen. 

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