Alev Alatlı: Türkische Opposition hat keine positiven Visionen

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Alev Alatlı: Türkische Opposition hat keine positiven Visionen

24. Juni 2018 - 00:23
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Die türkische Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin, Kolumnistin und Bestsellerautorin Alev Alatlı wirft der Opposition Schwarzmalerei und pubertären Aktionismus vor und erklärt, ihre Zukunftsvisionen seien durch die Oppositionskandidaten verdüstert worden.

Alev Alatlı: Türkische Opposition hat keine positiven Visionen

In der türkischen regierungsnahen Tageszeitung Yeni Şafak wirft die türkische Wirtschaftswissenschaftlerin, Philosophin, Kolumnistin und Bestsellerautorin Alev Alatlı der Opposition Schwarzmalerei und pubertären Aktionismus vor und erklärt, ihre Zukunftsvisionen seien durch die Wahlkampfreden der Oppositionskandidaten verdüstert worden.

Laut Alatlı versuche die Opposition, die aus ihren eigenen Parteiwahlkämpfen nichts gelernt habe, rund 81 Millionen Menschen mit der Vision regieren zu wollen, die Leistungen der derzeitigen Regierungspartei rückgängig zu machen, in dem man vorgibt, den Präsidentenpalast niederreißen, den Rangabzeichen eines Generals abreißen oder die TIKA (Türkisches Präsidium für Internationale Kooperation und Koordination) schließen zu wollen. Eigene Visionen die der Türkei eine Zukunft vorhersagen, die positiver Natur und den Wählern zugeschnitten sei, gebe es nicht.

Die derzeitigen verbreiteten Visionen durch Oppositionskandidaten würden keine Hoffnungen wecken, sondern nur die pubertären Reaktion einer Opposition aufzeigen, die sich an einer Partei aufreibe. Das Bild dass sie dabei offenbare, vergraule die Wähler, so Alatlı weiter. Über die Präsidentschaftskandidaten, die von der Opposition aufgeboten werden, sagt Alatlı, dass diese Kandidaten in ihren eigenen Parteien keinen guten Stand hätten, in keiner Parteiwahl eine überragende Rolle eingenommen hätten. Sie jetzt als Alternative gegen den amtierenden Präsidenten aufzustellen, sei naiv und unbedacht.
 

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