Türken dominieren Euro-Armenian Games in Wien

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Türken dominieren Euro-Armenian Games in Wien

05. April 2018 - 22:15
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Bei der diesjährigen Euro-Armenian Games in Wien haben die armenischstämmigen Türken mehrere Disziplinen für sich entscheiden können.

Türken dominieren Euro-Armenian Games in Wien

Wien / TP - Bei den diesjährigen 23. Euro-Armenian Games in Wien haben die armenischstämmigen Türken mehrere Disziplinen für sich entscheiden können. An den Euro-Armenian Games (EAG), die in diesem Jahr zwischen dem 30. März und 2. April in Wien staatfand, nahmen armenischstämmige Teams mit rund 730 Sportlern aus 55 europäischen Städten teil. Auch aus Russland, dem Libanon, Georgien und der Türkei waren Teams nach Wien angereist.

In diesem Jahr dominierten die armenischstämmigen Türken in den Sportdisziplinen Basketball und Volleyball. Auch im Schachturnier konnten die ersten Ränge gewonnen werden. Insgesamt gewann die überwiegend aus Istanbul stammende armenischstämmige Delegation fünf Titel. 

Der armenische Sportvererein ARARAT aus Wien war Gastgeber der 23. Euro-Armenian Games. Das Turnier findet immer zu den Osternferien statt und wurde unter der Schirmherrschaft des armenischen Botschafters in Österreich Dr. Arman Kirakossian und Dr. Michael Häupl, Bürgermeister von Wien, ausgetragen. 

Historisch betrachtet wetteiferten armenischstämmige Sportler bereits seit dem Osmanischen Reich und vertraten dabei ihr Land. Es ist bekannt, dass zwei armenischstämmige Athleten, Migirdiç Migiryan und Vahram Papazyan, das Osmanische Reich bei den 5. Olympischen Sommerspielen in Stockholm im Jahre 1912 vertraten.  Es war zugleich die erste Teilnahme des Reiches an den Olympischen Spielen. 

Laut Überlieferungen der beiden Athleten, trugen sie Trikots mit dem osmanischen Abzeichen, die von der Ehefrau des damaligen osmanischen Botschafters in Schweden kurzerhand genäht wurde. Damals trat Papazyan als Leichtathlet an den Spielen teil und Migiryan war in Kugelstoßen, Diskuswerfen, im Fünfkampf und Zehnkampf vertreten.

In seinen Memoiren schrieb Papazyan, dass die erste Teilnahme seines Landes gewisse Probleme mit sich brachte: "Als ich in Stockholm ankam, sah ich, dass die Straßen und repräsentativen Gebäude mit Flaggen der Teilnehmerländer geschmückt waren, aber ich konnte keine osmanische Flagge sehen. Das führte zu einer Wut in mir und ich ging zur Osmanischen Botschaft." Dort forderte Papazyan die Beamten energisch auf, Maßnahmen zu ergreifen, damit die osmanische Flagge ebenfalls in den Straßen sichtbar ist.

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C

sowas könnten vielmehr sollten wir türken auch veranstalten. euro-türkei spiele. es gibt so eine weite türkische diaspora in europa, dass es interessant sein könnte all die menschen zusammenzubringen. das wäre ein richtes festival.