Währungsfonds IWF korrigiert türkischen Wachstum

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Währungsfonds IWF korrigiert türkischen Wachstum

10. Oktober 2017 - 19:21
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Die türkische Wirtschaft wird im Jahr 2017 voraussichtlich nicht wie ursprünglich prognostiziert um 2,5 Prozent, sondern um 5,1 Prozent wachsen.

Währungsfonds IWF korrigiert türkischen Wachstum

Ankara / TP - Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat ihre Prognose zum Wirtschaftswachstum für die Türkei für das Jahr 2017 von 2,5 Prozent auf 5,1 Prozent mehr als verdoppelt. Damit korrigiert der IWF ihre Prognose von Anfang des Jahres und folgt den Prognosen internationaler Ratingagenturen.

Auf der World Economic-Konferenz in Washington D.C. prognostizierte der IWF für die Türkei ein Wachstum von 3,5 Prozent für das Jahr 2018 und setzt damit die Prognose für das Vorjahr etwas höher an. Der IWF fügte hinzu, dass die revidierte Wachstumsaussicht für die Türkei, mit den Prognosen für Schwellen- und Entwicklungsländer übereinstimmen.

Der IWF teilt in ihrem mit, dass die Geldpolitik in einigen Ländern mit hohen Inflationsraten, darunter auch der Türkei, dazu geführt hat, dass die Verbraucherpreise im September gegenüber dem Vorjahr um 11,20 Prozent sprunghaft anstiegen sind. Im vergangenen Monat hatte das türkische Wirtschaftsministerium in ihrem mittelfristigen Programm ein Wirtschaftswachstum von 5,5 Prozent für das Jahr 2017 vorhergesagt, die von einer Inflation von 9,5 Prozent begleitet wird. Die angesteuerte Wachstumsrate prognostizierte das Ministerium im Jahr 2017 für 2018 bis 2020 mit 5,5 Prozent. 

Der IWF zufolge liegt die Inflationsrate in der Türkei im Jahr 2017 bei 10,9 Prozent und damit im zweistelligen Bereich. Für 2018 schätzt der IWF, dass die Türkei den zweistelligen Prozentbetrag auf 9,3 Prozent sinken wird.

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