• von Ruşen Timur Aksak

Türkei führt Sonderzölle auf Stahl-Importe ein

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Türkei führt Sonderzölle auf Stahl-Importe ein

10. Oktober 2018 - 19:36
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Auch die Türkei führt Sonderzölle auf Stahl-Importe ein.

Auch die Türkei führt Sonderzölle auf Stahl-Importe ein.

Ankara / TABP - Die Türkei will die Wirtschaft des Landes stärker vor den Auswirkungen des weltweiten Handelsstreits schützen und plant daher wohl die Einführung von Sonderabgaben auf Stahl-Importe. Doch es gibt Ausnahmen.

Die Türkei will die eigene Wirtschaft mit den neuen Zöllen für den Import stärker vor den Auswirkungen des weltweit von US-Präsident Trump angezettelten Handelskrieges schützen. Hierzu plant man wohl die baldige Einführung einer Sonderabgabe in Höhe von 25% auf den Import von Stahl.

Allerdings wird diese Sonderabgabe erst oberhalb von festgelegten Import-Quoten fällig werden, wie die türkische Regierung am gestrigen Montag der Welthandelsorganisation (WTO) schriftlich mitteilte.

Grund für diese Maßnahme, deren Umsetzung wahrscheinlich am 17.Oktober starten wird, ist wohl die Tatsache, dass nach den seitens der US-Administration verhängten Strafzölle auf Stahl und entsprechende Gegenmaßnahmen europäischer ubd asiatischer Staaten, immer mehr internationaler Stahl, in Richtung des türkischen Markts fließt.

Die Türkei wird dann nur noch Stahl-Importe bis zu einer bestimmten jährlichen Grenze an Tonnen gestatten. Über diese Grenz-Menge hinaus werden dann zwar auch weitere Stahl-importe möglich sein, diese dann aber mit eben dieser Sonderabgabe belegt werden.

Bei welcher Höhe die entsprechende mengenmäßige "freie" Import-Grenze verlaufen wird, wurde in Ankara noch nicht veröffentlicht. Gleiches gilt für die Frage, ob es für einzelne Länder gesonderte Import-Grenzen oder ein einheitliches Limit für Alle geben wird.

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