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Türkei: Discounter wachsen kräftig

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Türkei: Discounter wachsen kräftig

10. November 2017 - 00:01
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In der Türkei erfreut sich das Geschäftsmodell "Discounter" immer größerer Beliebtheit. Während Supermärkte moderate Wachstumsraten vorweisen können, stehen Discounter bei den Verbrauchern hoch im Kurs.

Türkei: Discounter wachsen kräftig

Ankara / TP - Mit ein Grund dafür, dass die Geschäftsmodelle "Supermarkt" sowie "Discounter" sich in der Türkei seit Jahren erfolgreich etabliert haben ist, dass die Lebensmittelpreise stabiler sind als auf dem altbekannten täglichen Marktplatz. Vor allem aber die gleichbleibende Qualität und die ständige Verfügbarkeit im Obst- und Gemüsesortiment beschert nationalen wie internationalen Lebensmittelketten in der Türkei hohe Wachstumsraten.

Ausserdem wandelt sich auch das Einkaufsverhalten der Verbraucher, weg vom täglichen Einkauf, hin zum wöchentlichen Großeinkauf. Das deutet darauf hin, dass die Verbraucher weniger Zeit für den Einkauf investieren können oder wollen sowie alles lebensnotwendige in einem Laden erhältlich ist.

Nach einer Studie des Marktforschungsinstituts Nielsen war das mit ein Grund dafür, das in den letzten drei Jahren 7.305 neue Lebensmittelläden eröffnet wurden. Allein die Discounter wuchsen dabei um rund 72 Prozent. Zählte man 2014 rund 10.000 Discounterläden, so sind es 2017 bereits rund 17.450. International oder landesweit agierende Supermarkketten wie Migros, Carrefour, Real, Tesco, Adese, Makro, Uyum, Onur, Beğendik, Özdilek oder Happy wuchsen dagegen mit rund 29 Prozent, während lokale Supermärkte mit rund 13 Prozent moderate Zuwächse vorweisen können.

Der Trend zeigt auch, dass die Discounter weiterhin wachsen werden, was die Zahlen für 2017 offenbaren. Mit 17 Prozent Wachstum führen die größten Discounter BIM, A101 oder ŞOK die Spitze noch vor den Supermärkten an.

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