Französisch-kurdischer Journalist in Belgien verhaftet

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Französisch-kurdischer Journalist in Belgien verhaftet

21. Dezember 2016 - 18:50
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Maxime Azadi, der Direktor der kurdischen Nachrichtenagentur Firat News Agency (ANF)  ist am vergangenem Donnerstag nach einer Routinekontrolle der Polizei in Belgien verhaftet worden. Das teilte der Anwalt des Journalisten der belgischen Nachrichtenagentur Belga heute mit.

Brüssel - Französisch-kurdischer Journalist in Belgien verhaftet

Turnhout / TP - Der Direktor und Journalist der kurdischen Nachrichtenagentur Firat News Agency (ANF), Maxime Azadi, ist in Belgien bei einer Polizeikontrolle verhaftet worden. Das teilte sein Anwalt der belgischen Nachrichtenagentur Belga mit. Demnach wird Azadi wegen einem internationalen Haftbefehl per Interpol gesucht und am vergangenem Donnerstag im Norden des Landes festgenommen worden. Zur Zeit sitzt Azadi im Norden des Landes in Turnhout in Untersuchungshaft. Der Haftbefehl wurde von der Türkei gestellt.

Die türkischen Medien berichten unterdessen, dass der französisch-türkische Staatsbürger im Norden Belgien in Turnhout in Untersuchungshaft sitzt und bei einer Routinekontrolle der Polizei verhaftet wurde. Die Türkei soll gegen den Journalisten wegen Mitgliedschaft in einer Terrororganisation und Propaganda für eine Terrororganisation PKK, einen internationalen Haftbefehl bei der Interpol erwirkt haben. 

Die Firat News Agency Nachrichtenagentur berichtet schwerpunktmäßig über Kurden und die verbotene Terrororganisation PKK mit Sendesitz in Antwerpen. In Medien und bei den deutschen Sicherheitsbehörden gilt sie als PKK-nah. Die PKK veröffentlicht auf der Website der Agentur organisationsbezogene Nachrichten und lässt über Firatnews ihre Forderungen verlautbaren, so zum Beispiel „ihre politischen Bedingungen für ein Ende der Geiselnahme“ deutscher Bergsteiger im Jahre 2008.

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